Sonja Pauli & Tobias Eisenbauer



 
MATURA BESTANDEN!!! - BUNDESHEER!
 
   Autor: B.E.
Datum: 23.06.2010
 
 

Trotz dieses, doch sehr turbulenten Frühjahrs und fortlaufendem intensiven Trainings, hat Tobias nebenbei die schriftliche und mündliche Reifeprüfung/ Matura, am 17.Juni,  bestanden!!!

Wir gratulieren!!!

Am 1.Juli muss er nach Graz zum Österreichischen Bundesheer, zum Heeressport, einrücken, um die Grundausbildung zu absolvieren!

Wir wünschen dazu alles Gute!

 
     

 
TRENNUNG !!!!
 
   Autor: B.E.
Datum: 23.06.2010
 
 

Am 29.4.2010 gab Sonja Pauli  in Wien ihren Rücktritt vom Leistungssport Eistanzen bekannt!

Innerhalb von zwei Jahren konnten sich Sonja und Tobias mithilfe des hervorragenden Trainerteams Jana Hübler und Oliver Pekar unter hohem sportlichen und persönlichen Einsatz bis an die Weltspitze vorarbeiten. Der Höhepunkt war dann der 16. Platz bei den Juniorenweltmeisterschaften 2009.

Am Ende der dritten Saison hat sich aber gezeigt, dass sich die Ziele von Sonja und Tobias nicht mehr deckten. 

Es gab viele gemeinsame Gespräche, doch ein letztes gemeinsames und ausführliches Gespräch mit Trainerteam und Eltern konnte Sonja nicht mehr zu einem Umdenken bewegen, so dass sie schließlich ihren Rücktritt bekanntgab.

Tobias hält, trotz der für ihn nun schwierigeren Ausgangslage, an seinen hohen Zielen fest und strebt nach wie vor an Österreich im Eistanz würdig zu vertreten. Wir sind davon überzeugt, dass Tobias dieses Ziel mithilfe seiner kompetenten und sehr engagierten Trainer schaffen wird.

In Absprache mit dem Trainerteam wird er zunächst eine Probezeit mit seiner Schwester Lara Eisenbauer absolvieren.

 
     

 
MEIN SAISONBERICHT 2009/ 10
 
   Autor: T.E.
Datum: 23.06.2010
 
 

Tobias musste für die Schule, am Ende jeder Saison, einen Saisonbericht verfassen!

Hier sein Bericht und seine Eindrücke der abgelaufenen Saison, der letzten mit Sonja Pauli:

Nach einer sehr erfolgreichen Saison im Juniorenlager, 16.Platz der Juniorenweltmeisterschaft, wusste ich, dass es sehr schwer werden würde, diesen Level zu halten, wahrscheinlich noch schwieriger diesen Platz zu verteidigen!

Zudem kam noch, dass ich mir am 15.5. beim Trockentraining meinen Knöchel brach und operiert werden musste. Ich bekam eine Titanplatte mit 8 Schrauben eingesetzt.

Wir waren gerade in der Aufbautrainingsphase und wollten mit den neuen Programmen beginnen.

Ich fiel für ca.6 Wochen komplett für das Training aus. Nach ca.4 Wochen konnte ich mit Trockenübungen und kleinen Ballettübungen beginnen.

Von 12. Juli – 8. August 2009 flogen wir wieder für vier Wochen in die USA nach Salt Lake City und Ogden, Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2002! Dort begann ich wieder mit dem Eistraining, das jeden Tag besser und besser wurde. Wir studierten unsere Programme mit unserer Trainerin Jana Hübler ein und übten uns an unserer Kondition, denn Salt Lake City und Ogden liegen auf mehr als 1000 m Seehöhe, das heißt Höhentraining war inkludiert. Für mich war es diesmal besonders schwer, durch die lange Pause, wieder zur alten Form zurückzufinden. Außerdem war mein operiertes Bein um einiges schwächer und dünner! Es standen, wie auch im Jahr davor, Trockentraining und Pilates auf unserem Trainingsprogramm. Im, in der Eishalle integrierten Fitnessstudio, versuchte ich im Laufen wieder zu meiner alten Form zu gelangen.

Für unsere Entspannung, die ja auch zum Sport gehört, war natürlich ebenfalls wieder Zeit. Entweder ging es, in die Swimmingpools, im Areal der Eishalle, oder zum Ausruhen in unser Quartier!

An den Wochenenden ruhten wir uns aus, gingen Shoppen, machten einen Ausflug ins Schigebiet von Salt Lake City „Snowbird“, wo wir bis 3000 Meter mit einer Seilbahn hinauffuhren.

Am letzten Wochenende fuhren wir mit unseren Mietautos bis zum „Bryce Canyon“ übernachteten dort und bestaunten die wunderbare Natur! Am nächsten Tag setzen wir uns wieder in unsere Autos und fuhren bis nach „Las Vegas“, wo wir dann den totalen Kontrast zur Natur kennenlernten.

Las Vegas hat auf uns alle einen großen Eindruck hinterlassen, zu dem wir auch noch die Möglichkeit hatten, eine Show des „Cirque du Soleil“ im Hotel „Treasure Island“ zu besuchen, das „Madame Tussaud´s Wachfigurenmuseum zu besichtigen, im wahrscheinlich schönsten und besten Hotel von Vegas im „Bellagio“ zu wohnen und zum Abschluss auch noch alle gemeinsam in einer Limousine eine Rundfahrt zu machen! Es waren dies sicher die aufregendsten Tage unseres USA –Aufenthaltes, die wir uns aber auch wirklich verdient haben!

Aus den USA zurückgekehrt hieß es, die dort gewonnene Kondition nicht zu verlieren und sich auf die bevorstehenden Wettbewerbe vorzubereiten.

Der 1.Bewerb dieser Saison waren die „Wiener Meisterschaften“, die wir leicht für uns entscheiden konnten.

Durch meine Verletzung bedingt, starteten wir erst die letzten ISU Junioren Grand Prix, den „Croatia Cup“ in Zagreb (7. – 11.10.2009), den wir mit einem 13.Platz beenden konnten und den „Bosphorus Cup“ in Istanbul (14. – 18.10.2009), den wir ebenfalls auf Platz 13 beendeten!

Wir haben bei beiden JGP´ s nicht unbedingt unser Ziel erreicht!

Von 28.10.- 1.11.2009, fand in Graz der ISU „Ice Challenge“ statt, bei dem wir uns auf den 4.Platz setzten, wir mussten uns gegenüber den Schweizern geschlagen geben!

Von 13. – 15.11.2009 konnten wir wenigstens beim „Lentia Cup“ den Siegerpokal mit nach Hause nehmen.

Um vor den Österreichischen Juniorenmeisterschaften noch einen internationalen Wettbewerb laufen zu können, fuhren wir mit unserem Assistenztrainer Oliver Pekar von 4.- 6.12.2009 zum „Santa Claus Cup“ nach Budapest, bei dem wir nicht ganz optimal liefen und daher nur Fünfte wurden.

Von 9. -  13.12.2009 war diesmal Innsbruck der Austragungsort der Österreichischen Juniorenmeisterschaften. Wir konnten uns in allen drei Teilen des Wettbewerbes an die Spitze setzen und gewannen mit 129,55 Punkten, weniger als im Jahr zuvor, zum 3.Mal den Österreichischen Juniorenmeistertitel!

Von 3. – 10.1.2010 fuhr unser Team in die Slowakei auf Trainingslager, um uns optimal auf den bevorstehenden Höhepunkt, die Juniorenweltmeisterschaft in Den Haag, vorzubereiten.

Wir nutzten dieses Trainingslager, um unsere Programme und Pflichttänze zu verfeinern, wobei ich damals schon den Eindruck hatte, dass meine Partnerin nicht mehr Ihr Letztes gab!

Von 28.1. – 31.1.2010 fuhren wir nach Oberstdorf zu den „Bavarian Open“. Wir konnten uns mit dem Pflichttanz zwar in Führung setzen, mussten aber nach Originaltanz und Kür die Führung an unsere spanischen Konkurrenten abgeben. Wir waren leider nicht so spritzig, wie wir sein hätten sollen / oder können, aber ich merkte, dass meine Partnerin nicht mehr mit vollem Schwung lief!

Direkt von Oberstdorf fuhren wir mit dem Auto und unserem Assistenztrainer Oliver Pekar nach Italien, Courmayeur zur „Mont Blanc Trophy“. Dort belegten wir nach dem Pflichttanz den 4.Platz, nach dem Originaltanz den überraschenden 3., aber nach dem Kürtanz, der nicht schwungvoll genug war, insgesamt den 4.Platz!

Von 8. -14.3.2010 flogen wir nun, gemeinsam mit unserem Trainerteam,  zum Höhepunkt unserer diesjährigen Saison, der ISU Junioren Weltmeisterschaft in Den Haag/ Niederlande!

Die offiziellen Trainings liefen nicht so gut. Meine Partnerin wurde immer schwerfälliger und es war für mich schwierig den Schwung und das Tempo für zwei zu halten und zu laufen!

Mit dem Pflichttanz „Westminster Waltz“ konnten wir uns mit 24,48 Punkten nur auf Rang 24 setzen. Den Originaltanz liefen wir besser, mit 39,91 Punkten, war es zwar der 19. OD, aber nicht gut genug um ins Finale zu kommen. Insgesamt Platz 21! Die ISU setzte die Anzahl der Paare, die das Finale laufen dürfen auf 20 herab!

Für mich war die Enttäuschung sehr groß, denn ich wusste, wo wir landen hätten können...

Enttäuscht aus Den Haag zurückgekehrt, trainierten wir noch zwei Wochen gemeinsam, um am Samstag, 27.3. den ISU Silbertest in Wien erfolgreich abzulegen!

Dann gingen wir in die wohlverdiente Pause!

Ich fuhr mit meiner Familie in den Osterferien auf Schiurlaub zum Snowboarden.

Nach den Osterferien, begab ich mich ins Spital, um mir die Titanplatte in meinem Knöchel wieder entfernen zu lassen. Ich musste zwei Wochen vom Training pausieren!

Nach der Pause, als ich wieder mit dem Training beginnen wollte, gab meine Partnerin Sonja Pauli (6O), mit 30.4.2010 offiziell ihren Rücktritt bekannt!

Kein günstiger Zeitpunkt für mich, da ich mich gerade auf meine schriftliche Matura vorbereitete.

Es gab viele Gespräche und Meetings, um Sonja genug Zeit und Möglichkeiten zum Überlegen zu geben, aber sie blieb bei ihrer Entscheidung.

Ich wusste, dass ich weiter machen und Österreich noch oft im Ausland bei wichtigen Wettkämpfen vertreten möchte und vielleicht sogar bei Olympia starten wolle!

Ich absolvierte drei Probewochen mit meiner Schwester Lara und studierte die Juniorenprogramme mit ihr ein...

Anfang Mai erfuhr ich auch, dass ich beim Bundesheer, im Heeressport aufgenommen wurde und mit 1.7.2010 in Graz einrücken muss!

Ich falle dann für ca. 5- 6 Wochen beim Training aus!

Die ISU wird Mitte Juni ihren alljährlichen Kongress in Barcelona abhalten und einige Änderungen stehen im Eistanz bevor.

Unter anderem auch die Herbsetzung des Juniorenalters...

Das heißt, ich weiß bis jetzt noch gar nicht, ob ich die nächste Saison Junioren oder Senioren laufen werde, was für Lara auf jeden Fall zu schwer wäre...

Am 17.Juni trete ich auch noch zu meiner mündlichen Matura an, die ich hoffentlich gut bestehen werde!

So ein bewegtes Frühjahr hatten wir im Eistanz noch nie!

Ich hoffe, dass ich nach meiner Grundausbildung, beim Heeressport bleiben kann, um mich ganz auf meinen Sport zu konzentrieren!

Da ich mich mit diesem Schuljahr von dieser Schule verabschiede, wünsche ich allen noch aktiven Sportlern des SLZ Wien West alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

 

 

Musik 2009/ 10:

Pflichttänze: Westminster Waltz, Argentine Tango

Originaltanz: Polka Medley von den „Edlseern“

Kür: Melodien der Gruppe Smokie von Chris Norman („San Francisco Bay und Power of Love“)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
     


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